Kauft deutsche Produkte!
Die Wirtschaft bricht unter der Dummheit
und der Unfähigkeit der Herrschenden
zusammen.
Die Politiker haben den Markt sich selbst
überlassen, die Banken mit hochriskanten und nutzlosen
Wertpapieren spekulieren lassen und über die Landesbanken selbst
kräftig daran mitgewirkt. Nicht einmal als sich die Finanzkrise
ankündigte, sahen sie sich genötigt, Gegenmaßnahmen zu
ergreifen. Wirtschaftsexperten mahnen schon seit langem, daß der
Kollaps des Finanzmarkts verheerende Folgen für die Wirtschaft
haben würde.
Und nun haben wir den Salat: Die Bonzen in Brüssel und in
Berlin ließen alles auf sich und vor allem auf uns zukommen,
ohne gegenzusteuern. Zigtausende sind schon jetzt von Kurzarbeit
betroffen, die ersten Entlassungen wurden vollzogen.
Industrieaufträge brechen weg, selbst Unternehmen wie Opel oder
Karstadt kämpfen ums Überleben. Auch das Manipulieren der
Arbeitslosenstatistik wird bald nicht mehr darüber
hinwegtäuschen können, daß das System am Ende ist, weil
Millionen Deutsche auf der Straße sitzen. Die BRD hat sich so
stark vom Export und somit vom Weltmarkt abhängig gemacht, daß
sie jetzt nicht in der Lage ist, wirksame Maßnahmen zu
ergreifen, um die Binnenkaufkraft zu stärken.
Da helfen auch die Konjunkturpakete nichts, die dem ohnehin
schon arg gebeutelten Arbeitnehmer aus der Tasche gezogen
werden. Solche Programme, ähnlich wie die dreisten
Rettungspakete für die raffgierigen Banken, die das Geld der
Sparer verspekuliert haben, sind nur Symbolpolitik.
Eine echte wirtschaftspolitische Maßnahme wäre eine breite
Entlastung der Bürger und des deutschen Mittelstands. Wirksam
wäre auch eine Mehrwertsteuersenkung für deutsche Produkte. Dies
hätte zur Folge, daß in Deutschland gefertigte Produkte und
erbrachte Dienstleistungen deutlich billiger und damit
konkurrenzfähig gegenüber der Massenware aus dem Ausland wären.
Darüber hinaus muß der Staat Maßnahmen in die Wege leiten, die
kapitaldecke deutscher Unternehmen zu stärken, damit diese in
der Lage sind, zu investieren und Arbeits- und Ausbildungsplätze
zu schaffen. Dies kann gelingen, indem man Unternehmensgewinne
steuerfrei
stellt, die für Investitions- und
Arbeitsschaffungsmaßnahmen im Unternehmen und in Deutschland
verbleiben.
Doch auch jeder einzelne kann etwas tun, damit in
Deutschland die Lichter nicht ganz ausgehen: Nämlich mit der
bewußten Entscheidung, Produkte von deutschen Anbietern zu
erwerben und somit zur Stärkung des deutschen Bauerntums, des
deutschen Handwerks und einheimischer Dienstleister beizutragen.
Wenn wir uns beim alltäglichen Einkauf als Patrioten bewegen und
gezielt deutsche Geschäfte und Güter bevorzugen, könnten wir als
Volk einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten, damit mehr
Deutsche wieder in anständig bezahlte und leistungsgerechte
Arbeit kommen. Die Preise würden stabil bleiben, und der Staat
wäre in der Lage, die notwendigen Aufgaben der sozialen
Daseinsvorsorge zu bewerkstelligen, soziale Gerechtigkeit und
Sicherheit zu garantieren und sich von der menschenverachtenden
Globalisierung loszulösen, um einen Weg der nationalen und
sozialen Erneuerung zu gehen.